Studierenden der Hochschule Reutlingen berichten über die Teilnahme am „Workshop Bandarbeit“. Die Lehrveranstaltung wird seit Jahren von Birgit Neugebauer durchgeführt. Der 15 Semesterwochenstunden umfassende Kurs ermöglicht den Studierenden praxisnahe Einblicke in die Jugendkulturarbeit und persönliche Entfaltung im kreativen Prozess.
Ein Bandworkshop im Soziale Arbeit Studium, damit hat wohl niemand von uns Erstsemestern gerechnet. Aber was bringt das für uns? Und was hat das mit unserem Studium zu tun? Man könnte sagen: Teambuilding vom Feinsten! In nur wenigen Stunden hatten wir trotzdem genügend Zeit, gemeinsam verschiedene Lieder zu spielen – auf Schlagzeug, Gitarre, Bass, Keyboard, Trommeln und am Mikrofon. „Wir haben auf vielfältige Weise neue Instrumente kennengelernt, zusammen Rhythmen gespielt, sie auch mal verhauen, gelacht und einfach weitergemacht. Gemeinsam haben wir ein Lied geschrieben und uns gegenseitig beigebracht“(Denise Hübner).
Es muss nicht immer das schwerste oder längste Stück sein. Selbst mit einfachen und kurzen Liedern haben wir Großes geschafft. „Es geht nicht immer darum, etwas gut zu können oder viel Erfahrung mitzubringen, sondern vor allem darum, sich auf Neues einzulassen und Spaß zu haben“ (Zoe Krauter). Mit viel Geduld und Verständnis wurde gearbeitet, und wir haben sehr praxisnah verschiedene Methoden kennengelernt, um Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen Musik näherzubringen.
Jedes Seminar hat uns Freude bereitet, die Stimmung war durchweg sehr gut. Musik bringt Menschen auf lockere Weise zusammen, schafft soziale Kontakte und hilft dabei, Herausforderungen zu meistern. Gerade bei Unsicherheiten kann sie eine Atmosphäre schnell auflockern. „Es sieht vielleicht schwerer aus, als es ist, aber wenn man es Stück für Stück herunterbricht, schafft man alles“ (Hanna Lebherz). Eine Erkenntnis, die besonders in der Sozialen Arbeit vielen Menschen helfen kann.
Insgesamt haben wir das Seminar als sehr positiv erlebt. Wir haben viel Neues im Bereich Musik, Gruppenarbeit und Pädagogik gelernt. Es war eine wirklich tolle, erkenntnisreiche und lustige Zeit in einer persönlichen, freundlichen Atmosphäre. „Der kreative, entspannte Wochenabschluss wird mir fehlen“ (Lena Vetter).